13. März 2014: Leitha- und Rosaliengebirge

Tour

Ein ganztägiger dienstlicher Außentermin bot mir die Gelegenheit, heute früh Richtung Götzendorf zu fahren und nach Beendigung der Tätigkeit gegen 16 Uhr noch eine kleine Runde auf meiner NC zu drehen. Zuerst querte ich das Leithagebirge auf der schönen und kurvigen Strecke zwischen Hof und Donnerskirchen, bevor ich über Oggau nach Rust zum Strandbad fuhr. Erstmalig konnte ich einen Neusiedler See bewundern, der praktisch frei von Booten war – ein wahrlich seltener Anblick! Die NC verlor sich auf dem leeren Parkplatz in der Abendsonne, deren mildes Licht lange Schatten warf und ein Gefühl von Frieden und Stille vermittelte. Das Schilf des Vorjahres stand hoch neben der Straße und verbarg die kleinen Bootshäuser, die verstreut im breiten Schilfgürtel lagen.   BildBildBild

Nach kurzem Aufenthalt setzte ich die NC wieder in Bewegung und rollte am Römersteinbruch bei St. Margarethen vorbei in den Ort, wo ein notwendiger Tankstopp anstand. Über die Burgenland Schnellstraße ging es weiter an Mattersburg vorbei nach Forchtenstein, da ich gerne die Kurven zur Burg hochfahren und danach etwas Zeit im Rosaliengebirge verbringen wollte, bevor es für diese schöne Waldstrecke zu dunkel wurde. Im Ort selbst fand sich noch so manche Schotterspur auf der Fahrbahn, sodass ich mich kurzfristig mit dem Gedanken trug, die Fahrt abzubrechen und stattdessen über die Schnellstraße und die A3 zurück nach Wien zu fahren. Wie sich zum Glück rasch herausstellte, war dies nur ein lokal begrenztes Problem im Ort selbst, denn danach war auf der restlichen Strecke von Schotter nichts mehr zu sehen.

Die Burg trohnt mit ihren gewaltigen Befestigungsanlagen majestätisch auf ihrem Felsen, und es ist jedesmal beeindruckend sich ihr zu nähern.BildBild

Unmittelbar nach der Burg Forchtenstein führte die kurvenreiche Straße durch das Rosaliengebirge mit seinen kleinen Orten, die in einer abwechslungsreichen Landschaft bestehend aus herrlichem, alten Mischwald samt ihn durchsetzenden kleinen Feldern liegen. Mittlerweile war es 17 Uhr 30 geworden, und die untergehende Sonne bewog mich, bei Wiener Neustadt zurück auf die Südautobahn zu fahren, um vor Einbruch der Dunkelheit nach Wien zu gelangen. Dichter, zähfließender Verkehr vom Altmannsdorfer Ast über die Triester Straße und den Gürtel bedingten einen zusätzlichen Zeitaufwand von 40 Minuten, sodass ich erst gegen 18 Uhr 50 nach insgesamt 190 Tageskilometern zu Hause ankam.

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