Fahrt vom 4. Juli 2013

CaptureDa ich eine Menge Überstunden angehäuft hatte, die am Ende des Monats verfallen wären, nahm ich mir zwei Tage Zeitausgleich vor meinem eigentlichen Urlaubsbeginn. Am Donnerstag, den 4. Juli brach ich gegen 8:45 Richtung alte Heimat auf und nahm die ehemals so oft gefahrene Strecke von Wien über Stockerau, Horn, Vitis, Schrems und Gmünd nach Bad Grosspertholz unter die Räder. Zuvor hatte ich diverse Routenwetter-Seiten im Internet durchstöbert, um die möglichst trockene Phase des Tages zu nutzen. Schwarze, tiefhängende Wolken begleiteten mich von Maissau nach Schrems, aber zum Glück fiel kein Regen. Da ich meine Sommerhandschuhe angezogen hatte, erwies sich die Griffheizung meiner NC wieder einmal als höchst angenehme Erweiterung des Basismodells. Aus manch einem Schornstein stieg Rauch auf, was mich im Waldviertel eigentlich nicht wirklich verwunderte, sagt man doch, dass es dort neun Monate Winter und drei Monate lang kalt wäre. Die B4 ähnelt mittlerweile einer Rennstrecke, auf die ich in Zukunft gerne verzichten werde.

Meine Eltern freuten sich sehr über mein Kommen. Gegen 14:45 rief Ferdinand aus dem Moorbad Harbach an, der dort nach seiner Knieoperation drei Wochen lang Physiotherapie durchläuft und den ich am Morgen zweimal vergeblich versucht hatte telefonisch zu erreichen. Er hatte ein Fenster von 30 Minuten zwischen den Behandlungen, die ich nutzte um rasch nach Harbach zu fahren, und ihn kurz zu besuchen. Fachsimpelei war inbegriffen. 🙂

Über Hirschenwies fuhr ich dann Richtung Nebelstein, um über Harmannschlag wieder nach Bad Grosspertholz zu kommen. Dabei überraschte mich eine etwa ein Kilometer lange Schotterpiste vor der Nebelsteinhütte, die zum Glück in hervorragendem Zustand war und auf der sich gut dahinrollen ließ. Zu Hause angekommen, verbrachte ich zwei Stunden mit meinem Vater hinter dem PC, um das Anhängen von gescannten Dateien an E-Mails zu üben.

Gegen 16:30 fuhr ich über Mühlbach und Jagenbach nach Zwettl, von dort über Rudmanns und Rastenberg nach Lichtenau im Waldviertel. Hier folgte ich der Abzweigung nach Albrechtsberg und weiter nach Weißenkirchen in der Wachau. Was für eine herrliche und kurvenreiche Gegend mit wirklich wenig Verkehr! Diesen Abschnitt werde ich in Zukunft öfter fahren, das ist Waldviertel pur!

In Weißenkirchen bog ich nochmals Richtung Weinzierl ab und fuhr, da ich meinen Bruder Dieter in Senftenberg besuchen wollte, über Stixendorf und Reichau eben dorthin. Die Strecke hatte mir letzte Woche sehr gut gefallen, und da mittlerweile strahlender Sonnenschein und blauer Himmel vorherrschte, wollte ich diesen Abschnitt mal bei schönem Wetter fahren. Fazit: Aus diese Strecke wird in Zukunft öfter eingeplant werden!

Die Dachdeckerarbeiten an Dieters Haus verliefen gut. Das Dach war zwar in eine dicke, blaue Plane gehüllt, aber einige der neuen Fenster waren schon eingebaut. Wir setzten uns in den Garten und genossen das schöne Wetter. Anschließend fuhr ich über die A5 und die A22 nach Wien zurück, wobei ich wieder zum unfreiwilligen Blutspender für eine Wolke von Gelsen beim Tankstop an der Stockerauer Tankstelle wurde. Gegen 20:30 kam ich zu Hause an. Der Spritverbrauch bei der 370 Kilometer langen Strecke betrug 3.8 Liter/100 km. Gefahrene Strecke seit Übernahme der NC am 22. Mai: 2978 Kilometer. 🙂

Höhenprofil vom 04-07-13

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