Cruisen im Wienerwald am 30. Juni 2013

Cruisen im Wienerwald 30-06-13Am heutigen Nachmittag beschloss ich ein wenig im Oberen Wienerwald herumzukurven, um das schöne Wetter zu nutzen. Über den Exelberg fuhr ich zur Sophienalpe und genehmigte mir als spätes Mittagessen eine Portion Eiernockerl mit grünem Salat. Danach ging es über Königstetten zum Tulbinger Kogel, wo ich mich für eine halbe Stunde auf die Bank an der großen Wiese setzte, seit langem wieder einmal ein Pfeifchen schmauchte und versuchte, dem Gezirpe der Grillen zu lauschen und etwas zur Ruhe zu kommen. Die Stille wurde allerdings immer wieder durch lautes Geknattere diverser Enduromaschinen auf Rundkurs empfindlich gestört.

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Ich fuhr danach über die Höhenstraße zum Kahlen- und Leopoldsberg und schließlich über Grinzing beim Haus Döbling vorbei und weiter über die Landesgerichtsstraße und die Neustiftgasse nach Hause. Es war ein netter Ausflug von 85 Kilometern im Zuge dessen ich die 2500 Kilometermarke meiner NC überschritt.

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Seiber – Jauerling – Ostrong Tour am 29. Juni 2013

CaptureDiese Tour hatte ich schon vor einiger Zeit ausgearbeitet und wollte sie endlich einmal fahren. Also stellte ich sie beim Groops Motorradfahrer-Treff als Erkundungstour ein, bei der ich die Strecke, Stops und Dauer ausloten wollte. Gabi und Kurt meldeten sich an, wobei Gabi sehr kurzfristig wieder absprang. Ich fuhr gegen 12:30 auf der Autobahn nach Krems-Stein, tankte bei der Shell Tankstelle und wartete auf Kurt, der auch pünktlich ankam. Das Wetter war bestens für Ausfahrten geeignet, es war trocken und nicht zu heiß (so gegen 22 Grad), etwas bewölkt mit sonnigen Phasen zwischendurch – kurzum, alles passte. Wir legten los und fuhren die geplante Tour zügig ab. Die Strecke über den Seiber (laut Karte) bzw. Seiberer (laut Wegweiser) war ziemlich abenteuerlich. Eine unauffällige Abzweigung in Maigen mit einem versteckt stehenden und verwitterten Wegweiser machte den Anfang. Weiter ging es mit aufgebrochenem Asphalt, massenhaft Schlaglöchern und Schotter in engen Kurven bei hohem Grasbewuchs links und rechts der Fahrbahn. Nun gut, was solls. Die NC und Kurts Varadero machten sich nichts daraus, und wir kamen recht schnell nach Weißenkirchen. Der Blick ins Donautal, der uns im Laufe des Nachmittags immer wieder herrliche Aussichten eröffnete, war wunderschön!

Mein Navi lotste mich zur Abzweigung nach Gut am Steg Richtung Jauerling. Die Kurven den Jauerling hinauf und der anschließende weite Blick ins Alpenvorland waren herrlich! Die Beschneiungsanlage der Schipiste in der Nähe des Senders kam für mich etwas überraschend, denn mit diesen dünnen Aluminiumstangen auf einer grünen Waldwiese im Nirgendwo hatte ich nicht gerechnet. Über Maria Laach und Artstetten fuhren wir nach Maria Taferl. Beim Einparken versuchte ich den Seitenständer auszufahren, was bei der Abschüssigkeit des Bodens nicht klappte. Also versuchte ich die NC auf den Hauptständer zu stellen, war aber mit dem Hinterrad bereits an der Bordsteinkante und konnte sie nicht aufbocken. Dabei verschob sich der Schwerpunkt und langsam aber bestimmt legte sich die NC beleidigt zur Seite. Ein Wirt und Kurt eilten herbei, um sie mit mir wieder aufzurichten, wobei Kurt trocken bemerkte, dass seine Mitfahrt wohl kein gutes Omen wäre, da mir bei unserer ersten gemeinsamen Ausfahrt im März 2012 das Gleiche mit der Trophy bei der Rosenburg passiert war. Bis auf zwei kleine Kratzer am Plastik des rechten Seitenkoffers war nichts passiert. Es werden sicher nicht die einzigen bleiben… Nach diesem kleinen Zwischenfall machten wir eine Kaffeepause und genossen ausgezeichneten Kuchen bei Kurts unterhaltsamen Erzählungen über seine Afrikaquerung von Namibia nach Kenia und den Trip nach Anatolien. In der Kirche fand gerade eine Hochzeit statt, bei der ein guter Chor richtig Stimmung machte; es haben sich aber nur die Kinder getraut zu tanzen… Die Devotionalienstände und die Namenshäferl, an die ich mich noch aus meiner Kindheit erinnern konnte, waren noch immer da, allerdings machten die Händler an diesem Nachmittag offensichtlich kein Geschäft.

Maria Taferl 1 Maria Taferl 2 Maria Taferl 3

Über Marbach und diverse Klein- und wirklich abenteuerliche Kleinstnebenstraßen (dem Navi sei Dank) erreichten wir Roggenreith und die Whiskybrennerei. Ich wäre ganz gerne kurz in den Laden gegangen, aber Kurt wollte lieber weiterfahren, was auch kein Problem war, da ich demnächst die Royal Lochnagar Distillery in Easter Balmoral besuchen werde. Wir fuhren also sofort weiter nach Weißenkirchen. Dort trennten wir uns. Kurt machte sich auf den Weg nach Hause, und ich nahm die Strecke nach Weinzierl am Walde unter die Räder und fuhr über Reichau nach Senftenberg. Dort rief ich Dieter an, der aber das Wochenende über bei einem Freund im Burgenland verbrachte. Ich beschloss über die S5 und die A22 nach Hause zu fahren. An der ÖMV Tankstelle bei Stockerau tankte ich nochmals. Als ich den Helm abnahm, war ich urplötzlich von einer Wolke Gelsen umgeben, die sich mit Genuss auf mich stürzten. In der kurzen Zeit des Tankens bekam ich etliche Stiche an Stirn und Händen ab, die  anschließend unter dem Helm und den Handschuhen ziemlich unangenehm juckten. Meinen Kommentar dazu quittierte der Kassier trocken mit: „Hier ist Au und es war Hochwasser.“ Eine kurze Kalkulation ergab, dass meine NC bei dieser Fahrt sage-und-schreibe nur 2.98 l/100 km verbrauchte! Ich rechnete zweimal nach, da ich es kaum glauben konnte… Ankunft zu Hause war gegen 19:15. Die Erkundungstour hat viel Spaß gemacht! Mein Dank an Kurt für die nette Begleitung!

Höhenprofil Seiber Jauerling Ostrong Tour 29-06-13

Waldviertler Burgen und Stifte Tour am 23. Juni 2013

CaptureGerhard, Ewald und ich trafen einander um 9 Uhr an der A22 Raststätte Korneuburg und brachen kurz danach auf, zuerst die B4 entlang bis nach Maissau und dann weiter über Eggenburg zur ersten Pause kurz vor Hardegg. Dort genossen wir zuerst den Blick auf die Burganlage der kleinsten Stadt Österreichs, danach machten wir einen Abstecher an die Thaya und überquerten die Fußgängerbrücke nach Südmähren.

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Gerhard und ich suchten den alten tschechischen Bunker gleich hinter der Grenze auf und kletterten hinein. Wie es jemand darin tagelang aushalten konnte, war uns schleierhaft. Zum Glück sind diese schrecklichen Zeiten vorbei…

Über schöne, kurvige Waldstraßen erreichten wir das Barockschloss Riegersburg, in dessen Park am See wir eine Kaffeepause einlegten.

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Das Personal war rührend um uns bemüht, offenbar kommt dort sonst kaum jemand vorbei. Gegen 11:30 fuhren wir wieder los, an Stift Geras vorbei nach Pernegg und die schönen Kurven nach Horn und weiter zur Rosenburg, Stift Altenburg, die Kurven nach St. Leonhard am Hornerwald und Krumau am Kamp, wo wir Mittagspause bei der uralten Burg machten und eine Kleinigkeit zu uns nahmen.

Foto1064Nach etwa 45 Minuten ging es die Kamptalstauseen entlang nach Rastenfeld, an der Burg Rastenberg vorbei zum Stift Zwettl und gleich weiter zur Burg Rappottenstein zur nächsten Pause.

Eigentlich hatte ich geplant, über Albrechtsberg und den Seiber nach Weißenkirchen zu fahren, aber irgendwie landeten wir in Ottenschlag, wo sich Ewald von Gerhard und mir verabschiedete, um weiter nach Westen zu fahren, während wir beiden über Spitz und Stein nach Tulln und weiter nach Hause fuhren. Das Wetter war den ganzen Tag über wirklich schön, wir kamen recht zügig voran und die Pausen hielten sich in Grenzen, was sehr angenehm war, da wir bereits gegen 16 Uhr wieder in der Wachau waren. Die Gesamtstrecke belief sich auf 380 km. Im Zuge der Fahrt knackte ich die 2000 Kilometermarke auf meiner NC, was nur einen Monat nach Kauf einen ganz guten Schnitt ergibt!

Höhenprofil Tour vom 23-06-13

Fahrten ins Büro (17. – 21. Juni 2013)

Einer der Gründe, warum ich mir die NC besorgt habe, war, dass ich damit zwischendurch ins Büro fahren wollte. Das war mit der Trophy nicht unbedingt prickelnd, da das ständige Schalten meinen linken Unterarm sehr strapazierte und es wenig Spaß machte, den schweren Tourer durch den stockenden Stadtverkehr zu bugsieren. Der Spritverbrauch war mit 7-8 Litern pro 100 km recht heftig – kurzum, es zahlte sich einfach nicht aus damit zur Arbeit zu pendeln. Da ich aber jahrelang täglich in Berlin mit der CB 450 S und dann später in Gütersloh mit der CB 500 unterwegs gewesen war, fehlte mir das doch einigermaßen.  Nachdem die Verschlüsse der Seitenkoffer beim zweiten Versuch vom Händler richtig eingesetzt worden waren, und ich diese nun endlich absperren konnte, ging es los. In der Woche fuhr ich insgesamt vier Mal ins Büro und zurück. Am längsten dauerte die erste Fahrt am Montag, den 17. Juni, da zuerst die Burggasse und danach der Ring zwischen Schottenring und Urania absolut dicht waren, was sich mit 40 Minuten Fahrt zu Buche schlug. Die folgenden Tage ging es deutlich schneller ins Büro, die Rückfahrt über die Praterstraße und danach den Ring entlang zur Neustiftgasse zog sich aber wieder ordentlich hin. Ich probierte diverse Routen aus: Am Morgen statt der Burggasse die Lerchenfelderstraße entlang, und zurück einmal über die Josefstätter Straße und die A22/Nordbrücke/Gürtel, aber der öffentliche Nahverkehr in Wien ist, was die benötigte Zeit ins Büro betrifft, zumindest für meine Situation einfach unschlagbar. Also werde ich die NC nur bei schönem Wetter und an Tagen ohne Termindruck für vereinzelte Bürofahrten benutzen. Der Drive Modus kommt in der Stadt besonders gut zur Geltung, da sich die NC wie ein Automatikroller fahren lässt, was einfach sehr entspannend ist.  

Ausfahrt vom 15. Juni 2013: Hohe Wand – Kalte Kuchl

15 Juni 2013Da das Wetter am Nachmittag des 15. Juni 2013 sehr ansprechend war, beschloss ich, gegen 15:30 eine Spontanausfahrt zu unternehmen. Erst wollte ich Richtung Gloggnitz fahren, um dann entweder in die Kalte Rinne und eventuell weiter nach Mariazell zu gelangen, aber da es schon etwas später war, und ich noch vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein wollte, nahm ich in Ausfahrt Leobersdorf und folgte dem ersten Teil der Hohen Wand Route, die ich letztes Jahr mit der Gruppe gefahren war.  Über Lindabrunn ging es weiter nach Hernstein und die schönen Serpentinen entlang nach Markt Piesting, Dreistätten und Muthmannsdorf nach Stollhof an die Hohe Wand, an der diverse Paraglider ihre Kreise zogen. Über Grünbach erreichte ich Puchberg am Schneeberg. Hier bog ich in die Ascherstraße ab und folgte dem Miesenbach Richtung Reichental und Pernitz. Der erste Teil dieser Strecke ist landschaftlich sehr ansprechend mit einigen schönen Kurven, die ich rasch hinter mich brachte.  In Pernitz angekommen, überlegte ich kurz, ob ich über den Hals nach Pottenstein fahren solle, aber da wäre ich etwas zu rasch wieder zu Hause gewesen. Also folgte ich der Straße nach Gutenstein. Da ich vor Kurzem erst die Haselrast Richtung Rohr gefahren war, bot es sich an, nach über einem Jahr wieder einmal den Rohrer Sattel zu überqueren. Knapp außerhalb des Ortsschildes von Gutenstein wusse ich wieder, warum ich den Sattel vermieden hatte. Eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h bis Rohr machte die Fahrt zu einem eher mühsamen Ereignis, auf das ich in Zukunft gerne verzichten werde.  An der Kalten Kuchl hielt ich kurz Rast.  Wie immer an schönen Tagen war der Parkplatz vor dem Restaurant voller Motorräder und die Massen an „Topfingern“, die dann von hungrigen Bikern verzehrt werden, muss beachtlich sein…  Beim erstaunten Blick manch eines Bikers beim Verstauen meines Helmes im „Tank“ der NC konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Den Ochssattel schenkte ich mir, da wieder einmal dunkle Wolken aufzogen und erste, wenn auch wenige Tröpfchen auf meinem Topcase sichtbar wurden. Bei meiner letzten Fahrt über den Ochssattel Mitte März war ich in einen heftigen Regenschauer geraten, und da ich meine Regenhaut nicht in meine Kluft eingezogen hatte, wurde ich ziemlich durchnäßt. Dem wollte ich diesmal entgehen und  kehrte über Kleinzell (auch hier bei einer 70-er Beschränkung), Hainfeld und Innermanzing auf die A1 und bei herrlichem Sonnenschein nach Wien zurück.

Erkundungstour am 8. Juni 2013: Dunkelsteiner Wald – Waldviertel

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Am Samstag den 8. Juni unternahm ich eine Erkundungstour durch den Dunkelsteiner Wald und das Waldviertel, um einerseits eine neue Route für die Gruppe zu testen und andererseits mich auf die single track roads meiner Schottlandreise im Juli vorzubereiten. Güterwege gibt es ja im Oberen Waldviertel genügend – Testgelände war entsprechend vorhanden. Beate schickte mich auch mit der Maßgabe los, den Kopf nach der UNESCO Absage vom Vortag freizubekommen. Um 10:30 gings los. Ich baute mein neues Navi, ein Navgear Tourmate SLX 350, ein und fuhr los. Die Linzer Straße war gesperrt und die Umleitung über die Hütteldorfer Straße hoffnungslos verstopft, sodaß ich mir erlaubte, links an der Schlange vorbeizufahren – etwas was ich sonst absolut nicht mache. Über den Riederberg und Siegshartskirchen fuhr ich Richtung Göttweig. Die Strecke ist nicht sehr ansprechend, und ich werde in Zukunft versuchen sie zu vermeiden. Mein Navi leitete mich des öftern über abstruse Nebenstraßen, obwohl ich ohne weiteres die Hauptstraße entlangfahren hätte können, aber das stellte kein Problem dar. Erfreut war ich über die Sprachausgabe, die mir die Bluetoothlautsprecher samt Bedienelement am und im Helm ersparten. Allerdings war die Information bei höherer Geschwindigkeit nicht mehr verständlich, aber immerhin machte sie mich auf eine bevorstehende Abzweigung aufmerksam, was im Großen und Ganzen recht hilfreich war. Da die Information sich aber immer auf die Mitte einer Kreuzung bezieht, war ich einige Male zu spät daran abzubiegen, aber auch da war es einfach umzukehren.

Gegen 12:10 Uhr kam ich in Stift Göttweig an. Der Blick zur Wachau und Richtung Waldviertel ist schon beeindruckend, ebenso wie die hohen Mauern des Stifts. Ohne abzusteigen fuhr ich weiter und erkundete den Dunkelsteiner Wald zum ersten Mal. Ich war sehr angetan von der Landschaft. Die Route führte über Maria Langegg und diverse Dörfer und Nebenstraßen nach Aggsbach Dorf und an der Kartause vorbei. Die Zufahrten nach Aggsbach, Melk und Emmersdorf waren wegen des Hochwassers noch gesperrt, aber von der Donaubrücke bei Melk konnte man auf den völlig verschlammten Uferbereich in Emmersdorf blicken. Es war doch sehr bedrückend, die vielen Schäden zu sehen. Von der Brücke aus wurde ich sofort über die normalerweise gesperrte Nebenstraße am Bahnhof vorbei geführt und danach setzte ich die Tour Richtung Pöggstall, Martinsberg und den Bärenkopf fort, wo mich ein heftiger Regenschauer erwischte. Die Einsamkeit und der rauhe Charme des Waldviertels waren wunderschön, es gab kaum Verkehr, und die Kurven waren einfach nur herrlich. In Arbesbach bog ich nach Liebenau ab und war erstaunt, plötzlich die Grenzsteine von NÖ und OÖ zu sehen. Da fiel mir wieder ein, dass Liebenau ja in OÖ liegt – ja, manches vergisst man im Laufe der Zeit! Über die Güterwege Schanz und den Bruderndorferweg auf gerademal drei Meter breiten Straßen gings weiter an einsamen Gehöften vorbei; ich verpasste wegen verspäteter Naviansagen mehrmals Abzweigungen, aber kam dennoch gut in Karlstift an. Dann ritt mich der Esel, und ich fuhr beim Stierhübelteich auf den Forstweg nach Reichenau. Ich hatte nicht bedacht, dass es auch im Waldviertel geregnet haben könnte…  Die Spur war matschig und rutschig, was mich einmal in echte Sturzgefahr brachte, da ich mit meinen neuen Straßenreifen zu schnell für den Untergrund unterwegs war. Also rasch langsamer gemacht und tief durchgeatmet, als endlich wieder das Asphaltband auftauchte. In Reichenau besuchte ich meinen alten Schulfreund und Sitznachbarn Martin Artner und sah mir seine beeindruckende Gärtnerei an. Toll was er in den letzten fast 30 Jahren aufgebaut hat! In Bad Grosspertholz traf ich gegen 15 Uhr ein, besuchte meine Eltern und aß eine Kleinigkeit zu Mittag, um mich für die Weiterfahrt zu stärken. Danach ging es über Ehrendorf (tanken) nach Kirchberg am Walde, Stift Zwettl, Rastenberg, Lichtenau im Waldviertel und die Seeber Kurven ins Kremstal. Die Verbindungsstraße vom Kremser Hafen bis knapp vor die Anschlusstelle der S5 war nur einspurig befahrbar und in ihrer gesamten Länge mit Sandsäcken befestigt worden, um eine Überflutung zu verhindern. Über Tulln und den Exelberg mit kleiner Pause bei der Dopplerhütte erreichte ich schließlich gegen 19:30 meine Wohnung.

​Fazit: Ich werde die Route in Kürze bei Groops einstellen, jedoch bietet sie sich aufgrund der Länge (Wien – Wien: 400 km) und der Straßenverhältnisse nur für ausdauernde Fahrer und kleine Gruppen bis max. 5 Biker an. Die Landschaft ist wunderschön, und wem es nichts ausmacht am Stück auch mal zwei, drei Stunden ohne Pause unterwegs zu sein, der wird begeistert sein. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug aufgrund der Straßenverhältnisse lediglich 51 km/h, was eine reine Fahrzeit von 8 Stunden ergab.​ Jedoch möchte ich die Tour über Albrechtsberg an der Großen Krems und Maigen über den Seiber nach Weissenkirchen fahren, da ich schon zu oft die Kremstalkurven abgeklappert bin.

Die Stationen der Tour sind dann:

Treffpunkt Stift Göttweig, danach über Maria Langegg nach Melk, Eitental, Pöggstall, Martinsberg, Bärenkopf, Arbesbach, Liebenau (ein Abstecher nach OÖ), Güterwege nach Karlstift, Bad Grosspertholz, über Harmannschlag und Roßbruck nach Weitra, Großschönau, Jagenbach, Stift Zwettl, Rastenberg, Lichtenau im Waldviertel, Albrechtsberg, Maigen und über den Seiber nach Weissenkirchen in der Wachau. Danach die Donau entlang nach Stein. Rückfahrt nach Wien über Tulln und den Exelberg.