Saisoneröffnungstour am 27. April 2013

27 April 2013Einer meiner Arbeitskollegen, Kyle, hatte mich gebeten, ihn einmal bei einer Tour mitzunehmen. Also kam er am späten Vormittag vorbei, und wir machten uns gegen 11 Uhr 30 auf den Weg über den Exelberg, Tulln und die S5 nach Stein, wo wir gegen 12 Uhr 50 eintrafen. Zu meiner Freude standen doch tatsächlich Renate und Martin beim Treffpunkt, die auf dem Weg in die Wachau waren. Ein weiterer Arbeitskollege von mir, Andi, war mit seiner Ténéré zur ersten gemeinsamen Ausfahrt aufgekreuzt, und nach einem kurzen Gespräch mit Renate und Martin machten wir drei uns auf den Weg durchs Kremstal, die Gföhler Kurven hoch nach Krumau am Kamp, wo wir eine erste, kurze Pause einlegten. Die Vorfreude auf die Kamptalstauseen währte nur kurz, da die Straße wegen Holzfällarbeiten gesperrt und eine deutlich weniger ansprechende Umleitung über Rastenfeld eingerichtet worden war. In den Kurven des Waldviertels lag noch ziemlich viel Schotter herum mit den üblichen, wenig erfreulichen Auswirkungen für Motorradfahrer. Flotte Kurvenbegeisterung kam dabei leider nicht auf, eher gefühlvolles ‘um-die-Kurve-tragen’ in der Hoffnung, dass das Vorderrad nicht plötzlich wegrutscht. Kurz darauf machten wir im Stift Zwettl Halt. Als wir Kyle den Innenhof zeigten, öffnete uns doch tatsächlich ein netter Mensch das Gitter zum Kreuzgang und den angrenzenden mittelalterlichen Kirchengewölben auf, die wir sehr erfreut erkundeten.

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Anschließend ging es zur Burg Rappottenstein, wo just am heutigen Tage die Burgschänke den ersten Tag geöffnet hatte. Die Gulaschsuppe für uns drei war wahrscheinlich aus der Dose oder aus eingefrorenen Restbeständen des letzten Jahres, aber geschmeckt hat sie uns allen dennoch. Über Ottenschlag und die schönen Kehren (inklusive Schotter in den Kurven – zum Haare raufen!) führte die Route nach Spitz und die frühlingshafte Wachau entlang nach Stein. Dort trennte sich Andi von Kyle und mir, und für uns beide ging es bei sehr starkem, böigem Wind auf der S5 zurück nach Wien.

Ich muss gestehen, dass sich die lange Pause doch bemerkbar gemacht hat. Für mich stehen jetzt erst einmal ein paar Halbtagstouren zum Wiedereingewöhnen an…

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